Woran ich arbeite
Ich arbeite an dem gemeinsamen Denk- und Bezugsraum,
in dem Organisationen wirksam handeln können.
Bevor entschieden oder umgesetzt wird, wirken bereits Annahmen, Erwartungen und Bilder davon,
worum es hier eigentlich geht.
Oft sind sie ungeklärt, widersprüchlich oder unausgesprochen.
Meine Arbeit setzt dort an,
wo noch nicht gehandelt wird,
sondern wo Klarheit darüber entsteht,
woraus heraus gehandelt werden soll.
Nicht an Lösungen.
Sondern an Relevanz.
Was Organisationen nicht fehlt – und was fehlt
Organisationen fehlt selten Engagement.
Oder Fachlichkeit.
Oder Verantwortungsbereitschaft.
Oft ist sogar zu viel davon da.
Was fehlt, ist Ausrichtung.
Eine geteilte Vorstellung davon,
was gerade Priorität hat.
Woran Erfolg erkennbar wäre.
Und was bewusst nicht verfolgt wird.
Nicht Mangel an Leistung –
sondern Mangel an Orientierung.
Was zwischen Einsatz und Wirkung verloren geht
Zwischen viel Einsatz und tatsächlicher Wirkung
geht häufig Zusammenhang verloren.
Menschen arbeiten hart.
Teams sind beschäftigt.
Entscheidungen werden getroffen.
Und doch greifen Maßnahmen nicht ineinander.
Energie verpufft seitlich.
Es entsteht Bewegung –
aber keine Wirkung.
Nicht, weil falsch gehandelt wird.
Sondern weil aus unterschiedlichen inneren Landkarten heraus gearbeitet wird.
Wie ich arbeite
Ich beginne damit, Gespräche auszulösen.
Ich höre zu,
wie über eine Aufgabe gesprochen wird:
mit welcher Motivation, welcher Absicht
und welcher tatsächlichen Bedeutung.
Ich sammle unterschiedliche Stimmen,
verdichte sie
und mache sichtbar,
wo Aussagen, Erwartungen und Handlungslogiken nicht zusammenpassen.
Wenn ich Brüche benenne,
werden sie als Realität sichtbar –
nicht als Vorwurf.
Das ist oft unangenehm,
weil Brüche auf Gewordenes verweisen:
auf Entscheidungen, Strukturen oder Muster,
die einmal sinnvoll waren.
Ich halte diesen Moment aus
und sorge dafür,
dass nicht vorschnell gelöst wird.
Erst wenn klar ist,
wo und warum es bricht,
kann eine Lösung entstehen,
die nicht nur repariert,
sondern Wiederholung verhindert.
Wann diese Arbeit sinnvoll ist
Diese Arbeit ist nur sinnvoll,
wenn sie als echtes Vorhaben behandelt wird –
nicht als Nebenprojekt.
Es braucht Zeit und Priorität,
damit Erkenntnisse nicht bei der nächsten Dringlichkeit
wieder verschwinden.
Es braucht die Bereitschaft,
innezuhalten, zu lernen
und Dinge mehrfach anzusprechen –
nicht symbolisch, sondern im Alltag.
Wo Lernen abgebrochen wird,
sobald es unbequem wird,
kann diese Arbeit nicht wirken.
Woran du merkst, dass du mit mir richtig bist
Du würdest merken,
dass ich dich ernst nehme.
Ich höre zu,
merke mir, was du sagst,
und arbeite damit weiter.
Ich gebe dir eine Einschätzung,
auch wenn sie unbequem ist –
nicht um zu provozieren,
sondern um voranzukommen.
Ich fordere Klarheit über Ziel und Richtung ein,
achte aber darauf,
dass daraus keine Überforderung entsteht.
Und ich bleibe,
solange es darum geht,
etwas tragfähig zu klären –
nicht, solange es für mich bequem ist.
Wie es weitergehen kann
Wenn dich diese Perspektive anspricht,
findest du hier weitere Einblicke
oder kannst den Denkraum im Newsletter vertiefen.
Ein konkretes Beispiel, wie diese Arbeitsweise greift,
ist der Messeauftritt von Organisationen –
dort, wo Zeit, Budget und Erwartungen bereits gesetzt sind.
